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ESSEN MOTOR SHOW 2008:

Coole Driftshows in der Halle. Drift- und Motortalk am sport auto Stand.

Die Essen Motor Show 2008, vielfältigste Automobilmesse der Welt,
war ein voller Erfolg - mit insgesamt rund 350.000 Besuchern.

Die Leidenschaft für das Automobil ist auch in schwierigen Zeiten unge-
brochen. Es bleibt Kult!

Motorsport live erleben - das konnten die vielen Fans, denen in der Motor-
sportarena Rennsportvorführungen auf hohem Niveau geboten wurden.

Als besonderer Ausklang der Saison 2008 wurde ich auf die Motor Show Essen
von sport auto eingeladen, um das Driften zusammen mit Uwe Sener und Alex
Gräff den Besuchern nahe zu bringen.

Die Mischung von Geschwindigkeit und Driftwinkel bei den Demofahrten lösten
bei den Zuschauern und Beifahrern große Emotionen - um nicht zu sagen bei manchen auch Angst - aus. Das Nahe-Bringen war nämlich Konzept und nicht nur Ansage!

Daher war auch das Medien-Interesse war sehr groß - Sender wie ARD, ZDF, WDR, VOX, PRO, SAT1 und N24 berichteten über die Essen Motor Show und natürlich konnte man bei allen Beiträgen einen Ausschnitt der Driftshow sehen!

Das kann kommendes aber sogar noch besser werden. Die Verhandlungen sind schon auf einem guten Weg.

So das wärs für 2008. Pause.

Viele Grüße

Euer Jochen





01. bis 02.11.2008.
Review zum IDC-Endlauf in Belgien, Brustem Fluplatz:

Meisterschafts-7ter. Versöhnliches Ende der IDC. Viel besser als erwartet!

Freitag, 31. Oktober, Anreise
Anreise mit unserem vollbesetzten Fi.......Bus und Konvoi (8 Mann) Richtung Belgien.

Als wir spät Abends endlich ankamen, mussten wir noch ein Hotel suchen und dann
ab in die Kojen.

Samstag, 01. November, Raceday 1:
Gleich nach dem Frühstück gings an die Strecke (stillgelegter Flughafen). 
Wir mussten dann gleich zur Anmeldung und Fahrzeugabnahme.
 
Wetter - unter aller Sau ...... strömender Regen bei ca. 3°, nicht Driftwinkel,
sondern Celsius!.
 
Dann war bis 14.00 Uhr freies Training angesagt.
Zu diesem Zeitpunkt lief mein Commodore noch einwandfrei und ich
war guter Hoffnung. Nach ein paar kleinen Anfangsschwierigkeiten
lag mir die Strecke gut und ich ging von einer ganz guten Platzierung aus.
 
Das Grip-Niveau war trotz Nässe sehr hoch. Aber mit viel Geschwindigkeit
konnte man dies ausgleichen. An Mut fehlt es ja nicht ...

 
Um 14.00 Uhr gings dann mit den Einzelläufen los. Ich fuhr zur Aufstellung,
wollte gerade loslegen und dann ........ wollte er nicht mehr so richtig.
Ich hatte Zündaussetzer und keine Leistung mehr - suuuper!
 
Ich kämpfte mich dann mehr oder weniger durch die 3 Runden - absolut
ohne Erfolg.
 
Im Fahrerlager zerlegten wir dann gleich den Commodore und mussten
feststellen, dass unsere Elektrik Wasser abbekommen hat - also im
wahrsten Sinne des Wortes ist mein Commodore "abgesoffen".
 
Im nächsten Jahr treten wir in Belgien mit einem U-Boot an...
 
Für mich war dann natürlich alles gelaufen. Ich hatte keine Chance
auf die Twin-Battle Läufe am Sonntag.
 
Sonntag, 2. November, Raceday 2
 Dieser Tag war dann für mich sehr locker - wir haben dann alles
zusammengepackt und die restliche Meisterschaft angeschaut.
 

Mein Fazit:
Das Event war super organisiert wie zuvor in Ungarn und die Strecke war genial.
Jeder Drifter kam voll auf seine Kosten. Nur das Wetter war am Samstag sehr bescheiden.
 
Und das Jahr 2008 kann ich nun mit einem 7. Platz in der IDC-Gesamtwertung abschließen.

Daher möchte ich mich nochmals recht herzlich bei meinen
Sponsoren für das Vertrauen und die tolle Unterstützung bedanken.
 
Vielen Dank auch an Ingo, Toni und Z., die mit vollem Engagement meinen Commodore
wieder zum Leben erweckt haben. Ohne deren unermütlichen Einsatz hätte ich
das Projekt nicht realisieren können.

Trotz aller Niederlagen und Rückschläge in 2008 sehe ich positiv in die Zukunft.
Wichtig war mir, dass ich den Anschluss an die Spitze nicht verliere. Das
Drift-Niveau hat sich im letzten Jahr rasant nach oben bewegt. Aber in denke,
dass ich mich mit meinem 7. Platz in der Gesamtwertung ganz gut etabliert
habe. 2009 gehts richtig los ..........

Extra Thanks gehen aber an den F*cken-Mathias, der mich unermüdlich unterstützt und
mich immer wieder aus meinen mentalen Löchern zieht und uns alle mit seinem
Likörchen beglückt. Ebenso an den DriftBox-Steffen. Laut seinen Analysen sind wir
virtuell unschlagbar, hehe. Vielleicht können wir das bald mal umsetzen.

Aber der größte Dank geht an alle, die mich in 2008 als Showpiloten gebucht haben
und mir vertraut haben, dass ich das Haus rocke! Habe ich, oder? Das machen
wir kommendes Jahr gleich noch besser und härter!

Euer

Jochen

03., 04.10.2008, Jochens Rennstenogramm vom IDC-Race in Ungarn, Kakucs:

Gulasch gab´s keins ... aber dafür Meisterschaftspunkte!

Donnerstag, 2. Oktober 2008 - Anreise:
Um 9.00 Uhr gings los nach Ungarn. Nach gemütlicher Anreise mit Thomas und Alex,
waren wir um 19.00 Uhr in Kakucs. Wir luden dann nur noch kurz meinen Boliden ab
und verzupften uns ins Hotel, wir waren doch alle etwas geschafft. Mann ist das weit.
Mir graust es vor einem Lauf in Irland oder in Wladivostok. Die IDC wird eben immer
internationaler ...

Freitag, 3. Oktober 2008 - Training:
Der Freitag stand ganz im Zeichen des Trainings.
Wir hatten den ganzen Tag super Wetter und konnten nach Lust und Laune trainieren.
Gegen 15.30 Uhr nahm dann das Desaster seinen Lauf - meine Kupplung ging in
Rauch auf - so was nun?

Jetzt aufgeben, dass kommt gar nicht in Frage. Dank Organisator Péter László, der sofort einen Mechaniker abstellte und einen Kurierdienst nach Budapest schickte, war ich innerhalb von 1 Stunde wieder im Besitz einer neuen Kupplung.

Und dann gings los - Auto auf die Seite gekippt -und Kupplung eingebaut. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die fleißigen Helfer - Uwe, Thomas, Alex und alle ungarischen Driftfreunde.

Samstag, 4. Oktober 2008 - Racing:
Nach einem kurzen Training wurden dann die Startplätze für das
abendliche Twin-Battle-Fahren im Qualifying ausgefochten.
Die Qualifikation belegte ich mit einem guten 8. Platz. Eine ideale Position für das
Twin-Battle-Race. Und dabei unterlag ich dann leider knapp dem Ungarn Adorjan Szeles. Aber der ist auch einer Spitzen-Cracks aus Ungarn. Aber ich bin zurück auf Platz sechs.

Sonntag, 5. Oktober 2008 - Abreise:
Auf nach Hause ... Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem ungarischen Driftverband. Die Veranstaltung war perfekt organisiert, alle Fahrer der IDC wurden herzlich empfangen, der Service war rund um die Uhr vorbildlich. Ich hoffe, beide Seiten profitierten von diesem Wochenende.

Und hier noch ein kleiner Auszug aus der Sport-Auto Online-Seite:

" Im Rahmen des Saisonfinales der ungarischen Driftliga traten vor knapp 1.000 Zuschauern im teils strömenden Regen die besten fünf ungarischen Fahrer gegen die IDC-Elite an. Die technisch anspruchsvolle Strecke in Kakucs wurde ursprünglich für den Kart-Sport entworfen, dank ihres kurvenreichen Layouts eignete es sich perfekt für den Driftsport.

Jochen Reich übt sich erneut in Dramaturgie

Der Weg zur Qualifikation wurder für einen Fahrer eine regelrechte Tortur: Jochen Reich, der Pechvogel der Saison, schaffte es in Ungarn beinahe - unverschuldet - für einen Totalausfall seines Opel Commodore zu sorgen. Die hydraulische Kupplung - die sich automatisch der Belagstärke nachstellt und der Verschleiß deswegen erst auffällt wenn es zu spät ist - gab prompt im Training auf. Böse Erinnerungen an den letzten Lauf am Nürburgring kamen auf. Doch diesmal hatten die Driftgötter ein Einsehen, dank fehlender dB-Beschränkung musste der lautstarke Commodore einfach antreten. In schneller und unkomplizierter Weise wurde eine Ersatzkupplung durch den Veranstalter besorgt. Ein Mechaniker des Ungarn Adam Kerenyi stellte sein Geschick dem gestrandeten Opel zur Seite.

Das Ergebnis war ein zur Seite gekippter und mit Reifenstapel stabilisierter Commodore und gegen 22:00 Uhr am Freitag war das Wunder vollbracht. Reich freute sich über die Hilfsbereitschaft vor Ort und war sichtlich erleichtert: "Hier darf ich laut sein, wäre doch schade gewesen, den Zuschauern hier das vorzuenthalten." "

Nett gell?

Bis bald Euer

Jochen

Review zu den All-Car Speed Days auf dem Gelände der Kartbahn in Kaufbeuren - 27.-28. September 2008:

Burnout-Roulette und Drift-Taxi auf der Kartbahn

Da schau an: Bei den All-Car Speed Days wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten:

  • Kartfahren im Innenbereich der Halle
  • Tuningausstellung
  • Show and Shine mit Fahrzeugbewertung
  • 1/8 Meile Rennen für Jedermann
  • Sexy Car-Wash
 
... und dann natürlich meine Hardcore Driftshow, Drifttaxi-Fahrten sowie das ultimative Fi**** Burnout-Roulette.
 
Samstag, 27. September 2008:
Am Vormittag gemütliche Vorbereitung meiner Driftboliden. Am Nachmittag gings dann los. Ich heizte der Menge gleich mit einer heißen Driftshow richtig ein. Danach folgten Drifttaxi-Fahrten. Um 16.00 Uhr konnten dann die Zuschauer selber auf der 1/8 Meile am Gashahn drehen. Als Abschluss der 1/8 Meile ging ich dann noch mit meinem Commodore an den Start. Als ich im beim Burnout den 3. Gang erreichte, löste ich die
Bremse und dann gings natürlich quer die 1/8 Meile entlang, natürlich ohne Zeitmessung.

Am Abend war dann Party im Fi.....-Zelt angesagt mit Burnout-Roulette und Sexy Car-Wash.
Hollala ... da lässt mich meine Holde nicht mehr alleine hin ...

Wem es dann immer noch nicht gereicht hat, konnte sich noch auf der Kartbahn austoben.
 
Am Sonntag
... dann das gleiche Programm - Driftshows + Drifttaxi-Fahrten.
Um 18.00 Uhr fiel dann der Vorhang. Puuuh.

Fazit: War ein geiles Wochenende mit meinem Hauptsponsor mit dem Namen der tatsächlich Antsoß erregt. Recht herzlichen Dank auch für die super Unterstützung von den
Drift-Neulingen Alex und Dietmar bei den Drifttaxi-Fahrten.

Bis die Tage
Jochen

Jochens Review der Wessels + Müller Messe auf dem
Hockenheimring - 13. - 14. September 2008:

Zwei Tage Training und 966 begeisterte Copiloten!

Bei der Wessels + Müller Messe wurden u.a. Drifttaxi-Fahrten und Renntaxi-Fahrten für die Messebesucher angeboten, was wir natürlich sehr gerne übernommen haben.

Insgesamt waren wir 20 Drifter und haben am gesamten Wochenende 966 Messebesucher mitdriften lassen. Ich driftete mit meinem Ex-Jägermeister BMW laut Tacho insgesamt 480 km auf dem kleinen Hockenheim-Kurs.

Das war ganz nett anstrengend - ab es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Messebesucher waren absolut begeistert und jeder stieg mit einem dicken Grinsen aus den Driftfahrzeugen wieder aus - manche auch etwas blass und die Nase.

Es war eine tolle Möglichkeit für uns Drifter, auf dem Hockenheimring ganz nebenbei zwei  Tage zu trainieren und unsere Driftkünste zu verbessern.

Also vielen Dank an den Veranstalter und auch an die Orga M.G.M. Autoservice.

Euer Jochen


Review der Filmaufnahmen mit Tuning-Star Katharina Kuhlmann und
dem amerikanischen Drift- und Rally-Star Tanner Foust im
Driving Camp Vorarlberg, Fahrsicherheitszentrum in Röthis
(Österreich) am 3. September 2008.


Fast and the Furious mit Commodore und der Gendarmerie.

So Freunde. Das war mal etwas ganz Besonderes.

Ich habe eine Einladung bekommen für Filmaufnahmen für Speed-TV (amerikanischer Sport-Sender).

Tanner Foust, ein amerikanischer Drift- und Rally-Fahrer, der auch u.a. als Stuntfahrer im Film Fast and Furious "Tokio Drift" unterwegs war, ist gerade für div. Filmaufnahmen in Europa unterwegs und machte auch Station in Deutschland. Er wollte die Gelegenheit nutzen, mit Katharina Kuhlmanns Nissan ein paar Drifts hinzulegen.

Hierzu brauchten wir natürlich ein geeignetes Gelände, was in Deutschland leider nicht möglich war. Im Driving Camp Vorarlberg konnten wir dann unsere Dreharbeiten beginnen.

Tanner Foust war am Anfang doch etwas irritiert, als er mein Drift-Fahrzeug sah, da ihm der Fahrzeugtyp auch völlig unbekannt war. Das war für amerikanische Verhältnisse doch etwas ganz anderes. Er fragte mich, ob ich das Fahrzeug von meiner Mutter ausgeliehen habe ..
ha...ha....

Als ich dann ein paar Runden mit meinem Opel Commodore gefahren bin, war er dann doch total überrascht. Die örtliche Gendarmerie war auch dann gleich zur Stelle - ein vier km
entfernter Nachbar des Geländes, der gerade seinen Einspänner mit Schlagobers auf seiner
Terrasse trinken wollte, fühlte sich belästigt.

Nach zähen Verhandlungen konnte wir noch eine Abschlussrunde mit meinem
Commodore herausschlagen und dann war aber wirklich Schluss.

Tanner Foust drehte dann noch ein paar Runden mit Katharinas Nissan.

War ein super lustiger, erlebnisreicher und vor allem ein geselliger Tag. Drifting verbindet den neuen mit dem Alten Kontinent eben doch besser als Tagespolitik, oder?

Vielen Dank an Katharina Kuhlmann für die Einladung.

So long
Jochen


Jochens Review des Bike-&-Music-Weekend Geiselwind am
07., 08., 09. und 10. August


Burn Baby. Burn!


Das war mal richtig gut. Nach der Enttäuschung beim letzten IDC-Lauf tut eine perfekte Show immer gut. In Geiselwind bin ich ja schon so etwas wie ein fester Bestandteil der Show, aber dieses Jahr darf ich mich ohne Übertreibung als eine der tragenden Showacts bezeichnen. Der Commodore nahm die US-Car-Fans im Sturm.

Also Anreise schon am Donnerstag mit unserem neuen Terror-Bus. Dann wie immer Aufbau der Zelte und des mittlerweile immer weiter wachsenden Equipments und der obligatorischen Rigdon-Reifenstapel. Die Stimmung war bereits am Donnerstagabend super gut - die ersten Live-Bands spielten auf und das diskrete Party-Schnaps-Zelt von Hauptsponsor Ficken war auch schon am ersten Abend völlig überfüllt.

Freitag, 8. August 2008: Show-Start und Einflug des Commodores.
Am Freitag ging bereits sehr früh los - ich musste meinen Commodore noch in Göppingen bei Ingo abholen, der mit seinem Edelschrauberteam die üblen Schäden vom desaströsen Wochenende auf dem Nürburgring beseitigt hatte.

Ich war daher erst um 17.00 Uhr wieder in Geiselwind und musste mich beeilen - das Show-Programm ging dann los....

Mein Auftritt verzögerte sich allerdings auf 22.00 Uhr, das tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil - die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Meine Nacht-Show kam super an, wobei ich mich frage, was die Zuschauer exakt gesehen haben. Bodennebel, Dunkelheit und infernalischer Lärm. Wie dem auch sei: Das Zusammenspiel Auto, Lautstärke, Geschwindigkeit und Driftwinkel haben sogar die Dragster- und Motorrad-Stunt-Fahrer schwer beeindruckt.

Danach war allseits extrem Party angesagt - bei mir natürlich nur mit Apfelschorle. Damit kann man auch lustig sein.

Samstag, 9. August 2008 Show. Show. Show.
Nach einem großen, leckeren Biker-Frühstück ging es am Samstag ganz geruhsam los.

Ab 13.00 Uhr dann wieder Show-Act um Show-Act. Der Commodore vielbejubelt mittendrin. Und ich hatte meinen letzten Auftritt um 22.30 Uhr. Schnauf. Die Maschine hält und hält - naja die Belastungen hier sind nicht so hart wie bei einem Driftrace, aber dennoch, der Commodore burnt und burnt. Und manche Zuseher, gewöhnt an die straight-line-Performance der Dragster, konnten nicht fassen, welchen Speed und welche Haken man auf dem engen Parkours fahren kann ... einige fliehen, andere fassen sich an den Kopf und erwarten Übles. Dabei hab ich mir solche Mühe gegeben, harmlos zu wirken!!!

Sonntag, 10. August 2008. Fast ein Ruhetag. Fast.
Am Sonntag gab es von mir noch eine nette Abschluss-Show um 15.00 Uhr, bei der die letzten Reifen vernichtet wurden und sich das Publikum endlich daran gewöhnt hatte, dass - auch wenn man im 4. Gang quer ankommt - man nicht zwangsläufig in die Absprerrung fliegt. Ja. Der Commodore klingt nur wie ein ProStock-Dragster, aber er hat dafür eine Lenkung und Bremsen.

Anschließend Abbau und Heimreise. Das Wochenende war hart. Aber guuuut.

Fazit:
Es war ein absolut megageiles Festival in Geiselwind. Mein Commodore kam
beim Publikum und ganz wichtig, beim Veranstalter wirklich super gut an.

Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit dabei.

Euer

Jochen


Jochens Review des IDC-Laufs Recaro-Tuning-Days am Nürburgring, 2.,3. August und Review DTM-Demo am Nürburgring 26. und 27. Juli


Bei der DTM top. Bei der IDC hopp!


Aber echt. So gut es bei der DTM-Demo geklappt hatte, so übel ergings mir dann - also eben dann wenn es für die Sponsoren zählt - beim IDC-Lauf am Nürburgring. Ein Run zum Vergessen. Auf der perönlichen Demütigungsskala war das bisher der Rekord, denn auch das TV hatte sich heimlich angekündigt, um einen Lokal-Hero zu featuren - Gott sei Dank hatte Alex Gräff seinen Drift-Polizei-BMW einsatzbereit und rettete die schwäbisch sprechende Driftelite vor der 100-%-Blamage. Puuh. Aber insgesamt läuft es 2008 halt doch viel erfreulicher als erwartet.

Aber erstmal zur DTM am 26. und 27. Juli: Super Show. Super Publikum.
Vielen Dank ITR und IDC!

Im Rahmen der IDC on Tour fuhren acht ausgewählte IDC-PRO-Fahrer bei der DTM eine Driftshow vom Allerfeinsten. Es durfte in der Mercedes-Arena in beide Richtungen gedriftet werden. Mein Commodore war perfekt vorbereitet und auch die eindrucksvolle dB-Zahl von 122 stimmte auch. Die Reifenfirma Rigdon hatte mir noch extra spezielle Reifen produziert, damit auch noch im 4. Gang locker ein Drift möglich war - zur Freude der Zuschauer, die mit tobendem Applaus unsere Fahrkünste würdigten. Es war ein tolles Erlebnis, vor so einer großen Kulisse zu driften. Leider mussten wir das einprägsame Logo meines Hauptsponsors zensieren. Aber das ist schon okay. Der Commodore ist ja auch so unanständig genug.
 
Und ich nutzte die Gelegenheit auch gleich aus, um mein Fahrzeug für den 5. PRO-Lauf am darauf folgende Wochenende abzustimmen. Fahrwerk passt. Reifendruck passt. Getriebeabstufung ein Traum. Das wird gut ... denke ich noch.

5. Lauf im Rahmen der Recaro Days am Nürburgring
am 2./3. August 2008

Ohne Worte ... aber hier ein kleiner Auszug aus dem Sport-Auto Bericht:

"Jochen Reich dagegen scheint das Pech gepachtet zu haben.
Bereits im Training brach ein Stück der hinteren Bremsscheibe heraus,
als er die sogenannte Fly-Off-Handbremse betätigte. Der zupackende
Bremssattel verhakte sich darauf hin, das Ergebnis war ein Totalausfall
der Bremsanlage sowie Beschädigungen am Fahrwerk und der Hinterachse.
Reich nahm es mit gewohntem Humor: "Heute hat alles gepasst, die Strecke
war wie gemacht für meinen alten Commodore, Getriebe, Motor, Abstimmung.
Heute wäre viel drin gewesen. Aber dass einem die Bremsscheibe um die Ohren
fliegt, dass war jetzt auch für mich eine ganz neue Erfahrung."
 
Tja, das sagt ja eigenlich schon alles. Und ich sag da nix mehr dazu ... nur dass der Schaden sich schon auch noch auf weitere Bauteile ausdehnt. Hilfe!

Ich bin dann den Quali-Lauf kurzfristig mit Andreas Diepolders BMW E30 gefahren - Andi vielen Dank! - aber leider ohne Erfolg. Ich bin das erste Mal mit diesen Auto gefahren - ich war eine absolute Katastrophe! Mann. Mann. Mann. Es gibt Situationen, da sagt ein Nick Heidfeld ganz offen, was alle denken. Ich mach das auch mal. SCHEISSE. KACKE. So!

Das einzige Erfolgserlebnis war dann noch am Sonntag. Ich konnte mit einem weiteren ausgeliehenen BMW (Feuerwehr-Style) mit Aufdruck "Feuerquer" als Kameraauto für RTL 2 "GRIP" fahren und mischte kräftig beim Twin-Battle als Kamera-Wagen mit.
 
Gegen Nachmittag fuhr ich noch Drift-Taxi-Fahrten in der Müllenbach-Schleife mit speziellen Gästen der Nürburgring-GmbH, die dann auch noch richtig Spaß hatten.
 
Und ich konnte bei dieser Gelegenheit auch noch richtig meinen Frust
wegdriften. Geht doch. Danach sah die Welt gleich wieder besser aus.
 
So - das wars dann auch mal. Den Commodore bekommen wir wieder fit - meine Edelschrauber lieben das Auto mehr als mich und daher reicht es nicht diverse Abendessen und Biere zu übernehmen, sondern auch zu versprechen, das Material liebevoller zu behandeln. Ein Drift der Liebe. Oh ja. Aber das wäre ja nicht mehr der Terror-Style, oder was meint Ihr? Angiff! Versprochen!

Grüßle

Jochen



Jochens Review des Biker-Events-Memmingen, 9. bis 13. Juli

Die erste Terrorshow 08: Der Allgäu Airport Memmingen bebt wie im Kalten Krieg ... Tränen in den Augen!

So Freunde: Das ist es, das ware Leben. Diese Shows fahre ich am liebsten. Es klappt mittlerweile auch mit den Figuren gut und die Show erhält eine erste Choreographie. Was sieht man nicht? Banausen! Ach so der Qualm. Ja das ist ein unlösbares Problem ... aber ganz im ernst, ich hatte Tränen in den Augen, wenn man sieht, dass das Publikum voll mitgeht und es nicht ganz glauben, kann was sich da abspielt.

Montag, 7. Juli 2008 Ausladen und ausruhen:
Hockenheim nachbereiten. Das Auto wieder fit machen und die Beine baumeln lassen (haha) und dann mit den Vorbereitungen zum Biker Event Allgäu beginnen.

Dienstag, 8. Juli 2008. Der Krankenwagen kommt. Ich steige gleich mal ein und leg mich hin:
Früh morgens die Anlieferung meines neuen Services-Busses, Baujahr 1984 -
alter Krankenwagen mit Blaulicht - geht ja gar nicht. Den Bus haben wir dann im Laufe des Tages u. Nachts komplett umgestylt - natürlich in mattschwarz - passend zu meinem
Terror-Commodore.

Mittwoch, 9. Juli 2008. Nur 5 km-Anfahrt. Perfekt!
Nachdem wir die letzten Spuren der Lackierarbeiten vom Bus entfernt haben, ging es ruhelos los.
Nach megalanger Anreise - ca. 5 km ohne Pause - Aufbau meiner VIP-Lounge und Sortierung der Rauchware aus diversen Reifenstapel, die ich von meinem Rauch-Dealer-Rigdon zum Verblasen bekommen habe.
Nachdem dann alle VIP's (Landrat, Bürgermeister, Pfarrer, Chefs der  Bikergangs usw.) eingetroffen waren, ging um ca. 20.00 Uhr das Showprogramm los. Absolut freies Rohr für meinen Commodore - bei diesem Event gab es nämlich keine dB-Begrenzung. Hurra. Vollgas. Die armen Eichhörchen dort im Wald haben dieses Jahr bestimmt keinen Nachwuchs.

Nach der ersten Show haben alle schief geglotzt - auch die Polizei. Aus Sicherheitsgründen musste für den nächsten Tag eine 2. Absperrung her.

Donnerstag, 10. Juli 2008 + Freitag, 11. Juli 2008. Der Commodore rockt das Publikum.
Für mich heißt das 2 x täglich Showfahrten - nur flüssige Nahrung. Wir sind beim Publikum super angekommen.

Übrigens, in Memmingen waren Kulturprofis am Werk: Am Abend waren in den alten Flugzeug-Hangars verschiedene Live-Bands (Klangkultur), ein spezieller Table-Dance-
Hangar (plastische Kunst), diverse Kulinaria (Esskultur) und natürlich gechoppte Harleys (Fahrkultur) ohne Ende.

Samstag, 12. Juli 2008. Es geht immer hart weiter.
Also 3 x Showfahrten und Fotoshooting im Radio 7-Hangar mit Liveinterview und
einer kurzen Demo der Auspuffanlage im Hangar - eine Gruppe fieser Harley-Rockers
hatte mit ihrem Bierzeltbänken fluchtartig den Hangar verlassen

Auch der Moderator und die Bediensteten von Radio 7 mussten kurzfristig mal raus - wegen starker Rauchentwicklung - komisch, ich hatte wohl vergessen, den Gang beim Sound-Off rauszunehmen ... passiert mir ja öfter mal.

Gegen Mittag kam dann Katharina Kuhlmann mit ihrem Motorvision-Team, die dann auch noch Filmaufnahmen machten.

Dann abends - Casino-Weltpremiere mit dem F*cken-Team - Burn Out Roulette. Riesiger Publikumsansturm - Matthias konnte das Publikum kaum noch bändigen. Ein riesen Spaß.
Machen wir das nächste Mal mit einem besseren und stilvolleren Burnmobil.
Danach Party - und wie immer für die meisten auch bis zum bitteren Ende.

Sonntag, 13. Juli 2008. Abschlussdreher.
Und nochmals 2 x Showfahrten. Der Commodore hat sich brav und unermüdlich durch die Rauchware gearbeitet und die Rigton-Reifen ordnungsgemäß vernichtet.

Aber jetzt muss der Commodore erstmal wieder etwas gehätschelt werden.
Bin müde und zufrieden. Aber es geht ja schon in Kürze weiter.

Euer Jochen



Jochens Review der Yokohama-Tuning-Days in Hockenheim, 4.,5.,6. Juli

Pleiten Pech und Pannen und
                               trotzdem viel Spaß am und überm Limit ...


Freitag 04. Juli, mentales Training ohne jeden Sinn und Zweck:
Die übliche gemütliche Anreise mit Sack und Pack nach Hockenheim.
Ankunft ca. 19.00 Uhr. Routinierter Aufbau unserer Lounge, Abhängen und
dann das Highlight schlechthin: Autowaschen lassen bei Sonax und mentales Vorbereiten
auf den Kampf am Samstag. Mit sauberem Auto und cleanem Kopf sollte das ja hinhauen ...

Samstag
Race-Day:
8.00 Uhr diverse Kamerainstallationen am Commodore zwecks Promo-
Video-Dreh. Jens pflastert den Commodore mit feinster Kameratechnik zu.
Vermutlich weiß er nicht wie ich fahre ... hmhmhm ... das Video findet Ihr gleich hier.

Im Anschluss daran Fotoshooting und ausführliches Interview mit Christian Schmid von der
Zeitung "Opel Tuning". Der Bericht erscheint in vier Wochen. Also alle mal diese
Ausgabe kaufen und nicht nur am Kiosk durchblättern, gell!

Danach Fahrer-Briefing durch die neue Jury der IDC. Die wissen, was sie sehen
wollen und machen es uns aber nicht gerade einfach. Aber nur eine so strenge
und professionelle Jury bringt den Sport weiter.

Böse Überraschung beim Streckenbriefing: dieses Mal dürfen wir die Sachskurve entgegen
der  Fahrtrichtung driften, was gar nicht so einfach ist.
Auch die gesetzten Linienpunkte,
an die wir exakt heran driften mussten, waren komplett außerhalb der (meiner) Ideallinie.
Für mich war das völlig unharmonisch, aber da müssen ja alle durch.

Um 14.00 Uhr kurzes Training und im Anschluss sofort die Quali-Fahrten.

So und wie befürchtet, habe ich üble Schnitzer in der Linie und fühle mich unwohl.
Fazit: unrund gefahren, wenig Winkel, schlechter Stil und so reichte dann es nur für den
16. Platz!

Sonntag Battle-Day:
Auf 13:00 wurde der Beginn der Twin-Läufe festgelegt ebund damit auch mein 16. Platz.
Da ich 16. der Quali war musste ich mich gleich mit dem Sieger der Quali matchen.
Remo ist da völlig humorlos und Super-Howard putzte mich nonchalant weg.
Habe nichts anderes erwartet.

Danach Taxifahrten ohne Ende ... und nach einem kurzen Schauer war die
Fahrbahn nun komplett nass, was natürlich dann super war - Driften im 4. und 5. Gang.
Die 5te Welle im Begrenzer Ausgangs der Sachs, das hat man nicht alle Tage ...
 
Naja. Das Level war dieses Mal sehr hoch - und wurde fair von der Jury so gehalten - und
ich konnte es leider nicht zu meiner Zufriedenheit umsetzen - aber so ist das Leben!
Ich freue mich für den Olli Harsch, der völlig unerwartet - ne, eigentlich nicht - sich auf Platz
zwei gedriftet hat. Es ist toll zu sehen, wie wir den Käsköppen so langsam ernsthaft
auf die Pelle rücken können.

Also Kopf hoch - ich bin schon wieder guter Dinge und fahre nun erstmal das Mega Biker-Event
in Memmingerberg. Und Dieses Mal ohne jeglichen dB-Vorschriften - Rohr frei
für den Commodore! Da feuern wir die Soundtorpedos in die Menge, das wird super!

Also bis dann.Euer Looooooser
Jochen


28.06.2008, Jochens Rennstenogramm vom IDC-Race in Augsburg:

Hi Leute - die gute Nachricht vorweg:
                                 Platz 4 in der IDC nach dem Event in Augsburg.


Freitag, Practice-Day:
Heimvorteil - nach kurzer Anreise nach Augsburg - Ankunft um ca. 11.30 Uhr.
Sprachlich perfekt akklimatisiert, und bei
super heißem Wetter steht auch unsere JR-Motorsport-VIP-Lounge sofort und wir machen es uns und unseren Gästen erstamal gemütlich..

Freies Training von 13.30 Uhr - 16.30 Uhr (leider ohne Bewässerung)
Nachdem ich ein paar Runden mit meinem nun doch "soundmäßig kastrierten (95 db) Opel gedreht habe, platzte mir ein kleiner Heizungsschlauch, war aber kein Problem, da ich dann gleich mit Ingos BMW 540 i weiter trainieren konnte. Der Schlauch wurde dann natürlich gleich gewechselt. Haben wir ja alles dabei ...

Nachdem dann unser Vorrat an Reifen für das WE doch sehr schnell
vernichtet war, wechselte ich dann auf Uwe Seners sportauto BMW E36 und beendete dann damit mein Training.
Nochmals vielen Dank dafür.

Nach mehreren Telefonaten konnten wir dann einen Nachschub an Reifen für Samstag organisieren. Dann am Abend gemütliches Beisammensein und die üblichen Sponsorengespräche, so hatte z.B. Steffen von LEITSPEED kurz reingeschaut.
 
 
Samstag Race-Day: 
9.00 Uhr bis 10.00 Uhr freies Training auf trockener Strecke, danach Briefing
11.00 Uhr bis 12.30 Uhr Quali-Läufe, auf trockener Strecke. Den Quali-Lauf konnte ich mit dem 8. Platz abschließen. Bin ganz zufrieden, denn der Commodure ist fast zu lang für den engen Parkours.
 
Dann ging es weiter in der Hitzeschlacht - 13.30 Uhr - 16.30 Uhr Drift-Taxi (bewässert) -
daran habe ich diesmal nicht teilgenommen, da bei mir nun die Drehs mit Motorvision anstanden. Als die verschiedenen Oboard-Aufnahmen fertig waren, habe ich noch Tim Schrick und den Promi Prinz Marcus von Anhalt mitgenommen und tatsächlich beindrucken können. Ja. Tim Schrick musste mit gewissem Entsetzen feststellen, dass auch andere driften können! War super lustig.

17.30 Uhr - 19.30 Uhr Twinbattle-Finale
 
Mein 1. Twinbattle-Lauf fuhr ich gegen einen Polen und dessen E36 mit
4l V8 Motor - den Lauf konnte ich sicher für mich entscheiden konnte.
 
Dann wieder einmal Paul Vlasblom, von dem ich mich aber dieses Mal echt nicht verarschen lassen wollte. Leider platzte mir beim ersten Battle die Lauffläche vom  linke Hinterreifen (Materialfehler) und ging leider mit 0 Punkten aus dem ersten Battle raus. Ich hatte dann 3 min. Zeit, den Reifen zu wechseln und konnte dann zum 2. Lauf antreten.
Diesmal fuhr ich voraus und Paul hinterher. Ich fuhr ganz eng in einem sehr flachen Drift an den Pylonen vorbei, so dass Paul keine Chance hatte, durchzurutschen - aber es reichte dann trotzdem nicht! 7:3 für Paul. Eigentlich hätte eine Wiederholung vom 1. Battle stattfinden müssen, da ich einen Reifenplatzer hatte - aber ich hatte keine Lust auf Diskussionen und nahm meine Niederlage an. Und trotzdem: Endresultat im Twin-Battle ist Platz 4! Superspitzenklasse ...

Von 20:30 bis 22:00 sind wir noch das 3er-Team-Drift gefahren - aus Spaß an der Freud.
Mit Uwe Sener und Rohan v. Riel war das total genial und hat riesig Spaß gemacht ... und ja danach After-Show-Party und Cool-Down bis zum bitteren Ende!

So Freunde, jetzt schaun wir mal was uns das nächste Rennen bringt.
Ich hoffe, Ihr seid live dabei.

 
SPONSOREN